HardlinkBackup 3 kommt – komplett neu und blitzschnell!
Hier war es lange ruhig um HardlinkBackup. Sehr lange sogar. Hinter den Kulissen habe ich allerdings immer wieder an einer neuen Version gearbeitet. Dabei habe ich mehrere Anläufe gebraucht, bis ich jetzt so weit gekommen bin. Es hat also länger gedauert, als ich mir das gewünscht hätte – umso mehr freue ich mich, Euch heute endlich einen ersten Einblick in HardlinkBackup 3 geben zu können!
HardlinkBackup 3 wurde von Grund auf neu gebaut. Dabei standen Effizienz und Geschwindigkeit von Anfang an im Mittelpunkt. Und das Ergebnis macht richtig Spaß: Die neue Version ist viel, viel schneller!
Windows, Linux und macOS!
Eine der größten Neuerungen: HardlinkBackup wird plattformübergreifend. Mit Version 3 könnt Ihr Eure Daten künftig unter Windows, Linux und macOS sichern – mit derselben Anwendung und derselben Oberfläche.
Und es bleibt nicht beim eigenen Rechner: Über die Oberfläche könnt Ihr auch mehrere HardlinkBackup-Server im lokalen Netzwerk verwalten. Damit habt Ihr Eure Sicherungen auf unterschiedlichen Rechnern und Betriebssystemen gemeinsam im Blick. Darauf freue ich mich besonders!
Neue Oberfläche, neues Logo – und natürlich auch ein Dark Mode
Auch optisch hat sich ordentlich etwas getan: HardlinkBackup 3 bekommt eine moderne, schicke Benutzeroberfläche und ein neues Logo. Mit der neuen Oberfläche könnt Ihr Eure Sicherungen einrichten, verfolgen, durchsuchen und wiederherstellen. Und wer es lieber dunkel mag: Dark-Mode-Unterstützung ist ebenfalls dabei!
Einen ersten Einblick im Dark Mode gibt es weiter unten im Text. Weitere Ansichten findet Ihr am Ende des Beitrags in der Galerie – wahlweise in Light oder Dark.
Ein gemeinsamer Store – und mehr Freiheit bei den Sicherungsordnern
Wer HardlinkBackup bisher nutzt, kennt das Prinzip: Für jeden Sicherungsstand gibt es einen vollständigen Ordnerbaum, unveränderte Dateien werden über Hardlinks wiederverwendet. In Version 3 liegen die Dateiinhalte in einem gemeinsamen Store-Verzeichnis. Jeder Sicherungsstand hält fest, welche Dateien und Versionen zu ihm gehören, und greift auf die dort gespeicherten Daten zu.
Dadurch sind zusätzliche vollständige Ordnerbäume pro Sicherungsstand jetzt optional. Ihr könnt Eure Sicherungen direkt in der Anwendung durchsuchen und wiederherstellen. Wer lieber wie gewohnt im Dateimanager auf seine Sicherungen zugreift, kann bei der Speicherung als normale Dateien zusätzlich die vertrauten Ordnerbäume aus Hardlinks erzeugen lassen.
Die Idee bleibt also: Jeder Sicherungsstand bildet den vollständigen gesicherten Zustand ab, während unveränderte Dateiinhalte gemeinsam genutzt werden.
Mehr Möglichkeiten – Effiziente Speicherung im Backup
Neu dabei sind Komprimierung und Verschlüsselung. Damit könnt Ihr Eure Sicherungen platzsparend speichern und zusätzlich vor fremdem Zugriff schützen.
Auch das bekannte blockweise Speichern ist deutlich effizienter geworden: Unveränderte Teile großer Dateien werden wiederverwendet, während die Daten in viel weniger einzelnen Dateien gespeichert werden. Das spart Verwaltungsaufwand und macht große Sicherungen schneller.
Außerdem könnt Ihr Eure Sicherungsstände direkt in der Anwendung durchsuchen, einzelne Dateien auswählen und gezielt wiederherstellen. So habt Ihr auch die Sicherungen bequem im Zugriff, für die Ihr keinen zusätzlichen Ordnerbaum anlegen lasst.
Große Sicherungen, weniger Warten: Rolling-Snapshots
Gerade bei großen Backups mit vergleichsweise wenigen Änderungen kennt Ihr vielleicht den Effekt: Die neuen Daten sind längst übertragen, aber das Anlegen der Hardlinks für die vielen unveränderten Dateien dauert noch. Und beim Löschen alter Sicherungsstände müssen all diese Hardlinks wieder entfernt werden.
Hier setzt eine weitere Neuerung an: „Ordner für die letzten Sicherungen“, auch Rolling-Snapshots genannt. Dabei erhalten nur die neuesten Sicherungsstände einen zusätzlichen Ordnerbaum mit Hardlinks im jeweiligen Backupsatz-Verzeichnis. Wie viele das sind, legt Ihr selbst fest. Für die nächste Sicherung wird ein vorhandener Ordnerbaum wiederverwendet und an die Änderungen angepasst. Die Hardlinks für unveränderte Dateien müssen dadurch nicht jedes Mal neu angelegt werden.
Das macht auch bei riesigen Backups einen gewaltigen Unterschied! Die Ordner für die neuesten Sicherungen sind blitzschnell bereit, und beim Aufräumen älterer Sicherungsstände entfällt das zeitaufwendige Löschen ihrer riesigen Hardlink-Ordnerbäume. Auch die älteren Sicherungen ohne zusätzlichen Ordnerbaum könnt Ihr natürlich weiterhin vollständig in der Anwendung durchsuchen und wiederherstellen.
Ein konkretes Beispiel seht Ihr im Screenshot: Ein Datenbestand von 3,42 TB mit 784.791 Dateien, davon 723 MB neue oder geänderte Daten – die Folgesicherung war nach gerade einmal 1 Minute und 44 Sekunden fertig. Inklusive des Snapshot-Ordners mit allen Hardlinks! Und das im gezeigten Beispiel sogar mit Komprimierung und Verschlüsselung. Genau bei solchen großen Sicherungen mit vergleichsweise wenigen Änderungen zahlt sich das Wiederverwenden der Ordnerbäume aus.

Und ein mehrfach geäußerter Wunsch von Euch ist ebenfalls dabei: Das Aufräumen lässt sich künftig unabhängig von einer Sicherung starten. Ihr entscheidet also selbst, wann aufgeräumt wird.
Das soll für heute erst einmal als Vorgeschmack reichen. Es gibt noch genug zu erzählen … 🙂
Wer hat Lust auf den Beta-Test?
Ich möchte HardlinkBackup 3 natürlich auch mit Euch zusammen testen. Unterschiedliche Rechner, große und kleine Sicherungen, Eure Erfahrungen aus dem Alltag – darauf bin ich gespannt!
Einen Termin für den Start des Beta-Tests kann ich noch nicht nennen. Sobald es so weit ist, erfahrt Ihr es hier.
Wenn Ihr Interesse habt, hinterlasst gerne schon jetzt einen Kommentar: Welches Betriebssystem nutzt Ihr, was sichert Ihr damit und hättet Ihr Lust, die neue Version auszuprobieren?
Und natürlich interessiert mich: Worauf freut Ihr Euch besonders – und welcher Wunsch sollte bei HardlinkBackup 3 auf keinen Fall fehlen?
Ein erster Blick auf HardlinkBackup 3
Aktueller Entwicklungsstand. Light oder Dark wählen; ein Klick auf ein Bild öffnet die volle Größe. Auf schmalen Bildschirmen lässt sich die Bilderzeile seitlich verschieben.




